Young Urban Anesthesiologists

Young Urban Anesthesiologists

Der Podcast der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Göttingen

Transkript

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00:00:01: Jeden Tag tun wir etwas als Anästhesisten, was im Grunde ungeheuerlich ist.

00:00:08: Wir legen wache, denkende, fühlende Menschen in wenigen Sekunden in einen

00:00:13: Zustand, in dem er dann nicht mehr da ist.

00:00:18: Und dann, Stunden später, holen wir ihn dann wieder zurück und

00:00:23: die Menschen sind wieder da

00:00:26: Herzlich willkommen zur nächsten Folge des Young Urban Anesthesiologists Podcast

00:00:31: aus der Klinik für Anästhesiologie aus der Universitätsmedizin in Göttingen.

00:00:38: Ich bin Ingmar und es sind Sommerferien und ich dachte, ich

00:00:43: mach mal so 'ne Art Ferienfolge.

00:00:48: 'N bisschen anders, kein Gespräch, kein Gast, keine Leitlinie, keine Technik,

00:00:55: sondern ich nehm euch mit auf 'ne Reise, ich würde sagen, auf 'ne intellektuelle,

00:01:00: akademische Reise zu einer der , wie ich finde, faszinierendsten Ideen,

00:01:06: die über das menschliche Bewusstsein so mitformuliert wurden und mir

00:01:10: über den Bildschirm gelaufen sind

00:01:12: Den Hinweis auf dieses Thema hab ich vor vielen Jahren von einem meiner Oberärzte

00:01:17: in Greifswald, Stefan Knigge, bekommen, der, ähm, darüber mal gesprochen hat

00:01:25: und wir haben uns darüber unterhalten und, ähm, es hat mich seitdem nicht mehr

00:01:29: losgelassen und, äh, ich hab mir immer vorgenommen, hier mal rüber zu sprechen.

00:01:35: Und an der Stelle wollt ich auch Stefan Knigge noch mal ganz ausdrücklich

00:01:39: grüßen, weil er derjenige war, der mich bestimmt für diese interessanten,

00:01:45: spannenden Grenzfälle und guten Ideen in der Anästhesiologie mit begeistert hat.

00:01:51: Und das hat total verfangen und da häng ich immer noch dran.

00:01:55: Der Mann, der diese Theorie, von der ich gleich sprechen möchte, mitentwickelt

00:02:02: hat, das ist kein Physiker und auch kein Philosoph, sondern Anästhesist.

00:02:08: Das ist Stuart Hameroff, der ist Anästhesiologe an der University

00:02:13: of Arizona und er hat sich die Frage gestellt, die ich mir auch

00:02:19: mit Stefan Knigge damals zusammen, äh, eigentlich jeden Morgen seitdem

00:02:24: im OP stelle: Was genau mache ich da eigentlich mit meiner Narkose?

00:02:30: Was genau schalte ich da eigentlich aus?

00:02:33: Und was ist dieses Etwas, das unter Narkose verschwindet und

00:02:38: beim Aufwachen wieder zurückkommt?

00:02:43: Die meisten Neurowissenschaftler suchen die Antwort in den Verschaltungen zwischen

00:02:47: den Nervenzellen, also den Synapsen.

00:02:50: Aber Hameroff und sein Mitautor und das ist auch spannend, das ist nämlich 'n

00:02:54: Mathematiker und Physiker, der Roger Penrose, die haben was Besonderes gemacht.

00:02:59: Die gucken tiefer, die gucken ganz in die Zelle rein, in die winzigen Röhren,

00:03:05: die man bis dahin nur als bloßes Gerüst kannte und behaupten, Bewusstsein, das

00:03:13: ist ein quantenphysikalisches Ereignis.

00:03:18: Und nur um das gleich am Anfang direkt vorwegzunehmen: Das ist keine

00:03:21: etablierte Lehrmeinung, das ist 'ne Minderheitenhypothese, die ist super

00:03:25: spekulativ und wird auch kritisiert.

00:03:28: Um zu verstehen, warum diese zwei klugen Menschen, Hameroff und Penrose,

00:03:34: zu so einer radikalen Idee greifen, müssen wir zuerst verstehen, woran

00:03:39: unsere konventionellen Erklärungen eigentlich bisher gescheitert sind.

00:03:43: Und dafür brauchen wir einen Begriff, der in der Bewusstseinsforschung

00:03:47: alles verändert hat: Das sogenannte harte Problem.

00:03:54: Der Philosoph David Chalmers hat es mal so formuliert: Es gibt die

00:03:58: leichten Probleme des Bewusstseins und die sind eigentlich überhaupt

00:04:02: nicht leicht, aber prinzipiell lösbar.

00:04:06: Nämlich wie unterscheidet das Gehirn Farben?

00:04:09: Wie steuert es Aufmerksamkeit?

00:04:11: Wie werden Sinneseindrücke integriert?

00:04:14: Das sind alles Fragen nach Funktionen und die klassische Neurowissenschaft

00:04:18: macht dort enorme Fortschritte.

00:04:21: Wir können Feuerungsmuster messen und wir kennen vierzig Hertz Oszillationen

00:04:25: und kartieren Aufmerksamkeitsnetzwerke in MRT-Untersuchungen zum Beispiel.

00:04:34: Und dann gibt's aber auch noch die harten Probleme.

00:04:38: Und das sind so Fragen wie: Warum fühlt sich das alles

00:04:43: eigentlich nach irgendwas an?

00:04:48: Oder warum ist die Verarbeitung von Licht der Wellenlänge mit

00:04:52: 700 Nanometer begleitet von dem Erlebnis: „ Mhm, das ist rot.“

00:04:58: Und dieses innere Erleben, die Philosophen nennen das Qualia, lässt sich aus keiner

00:05:04: noch so präzisen Statistik ableiten.

00:05:07: Man kann jede Synapse der Welt vermessen und hat das

00:05:10: Erleben trotzdem nicht erklärt.

00:05:14: Und genau hier setzen Hameroff und Penrose an.

00:05:17: Sie sagen: „Wenn die klassische Ebene das Erleben prinzipiell nicht fassen

00:05:21: kann, dann brauchen wir vielleicht eine fundamentalere Ebene der Physik.“

00:05:28: Und sie werden dann ganz konkret und haben vier Rätsel formuliert,

00:05:33: die ihre Theorie erklären soll.

00:05:37: Erstens: Das Bindungsproblem.

00:05:42: Mein Bewusstsein fühlt sich einheitlich an.

00:05:46: Ich sehe nicht Farbe getrennt von Form, getrennt von Bewegung,

00:05:50: sondern ich sehe eine Szene.

00:05:55: Aber im Gehirn werden diese Aspekte in völlig verschiedenen Arealen verarbeitet.

00:06:00: Was bindet sie zu einem einzigen, unteilbaren Erleben zusammen?

00:06:06: Zweitens: Der Übergang vom Vorbewussten zum Bewussten.

00:06:12: Vieles in meinem Kopf läuft unbewusst ab und wird dann in

00:06:15: einem bestimmten Moment bewusst.

00:06:19: Was ist dieser Moment und was passiert genau an der Schwelle?

00:06:26: Drittens, und das ist Penroses Lieblingsargument,

00:06:30: die Nichtberechenbarkeit.

00:06:34: Penrose ist überzeugt, gestützt auf die Unvollständigkeitssätze, dass

00:06:40: menschliches mathematisches Verstehen etwas kann, das kein Algorithmus kann.

00:06:45: Wir sehen die Wahrheit mathematischer Aussagen ein, die

00:06:49: sich formal nicht beweisen lassen.

00:06:52: Und wenn das stimmt, dann kann Bewusstsein nichts rein Berechenbares sein.

00:06:58: Und dann kann auch keine noch so mächtige klassische KI

00:07:03: jemals wirklich bewusst werden.

00:07:06: Das ist ein spannender Gedanke im aufbrechenden KI-Zeitalter.

00:07:12: Haltet mal diese vier Rätsel fest: Bindung, Übergang,

00:07:17: Nichtberechenbarkeit und freier Wille.

00:07:20: Denn die ganze Theorie, die jetzt kommt, ist der Versuch, für alle

00:07:25: vier eine einzige gemeinsame physikalische Antwort zu geben.

00:07:29: Und diese Antwort beginnt an einem ganz überraschenden Ort, nämlich

00:07:34: bei der Frage, wie eigentlich aus einer Wolke von Möglichkeiten

00:07:38: eine einzige Wirklichkeit wird.

00:07:41: Jetzt tauchen wir in die Quantenphysik ein und ich weiß, bei dem Wort

00:07:45: spannen sich die Schultern an.

00:07:46: Also lass uns 'n Deal machen.

00:07:49: Es wird nichts gerechnet.

00:07:50: Niemals.

00:07:51: Und ich verspreche, wir kommen mit einer einzigen, sehr anschaulichen Idee durch.

00:07:56: fangen wir mit dem Grundphänomen an.

00:07:59: Ein winziges Teilchen, ein Elektron, ein Atom, solange es von seiner

00:08:04: Umgebung isoliert ist, existiert nicht an einem Ort und in einem Zustand.

00:08:10: Es existiert in einer Überlagerung vieler Zustände gleichzeitig.

00:08:15: Die Physiker nennen das Superposition.

00:08:20: Man kann es sich vorstellen als vielleicht eine Wolke von Möglichkeiten und das

00:08:26: Teilchen ist hier und dort so und anders.

00:08:32: Alles gleichzeitig, solange niemand hinschaut.

00:08:36: Diesen ungestörten, sich glatt entwickelten Zustand

00:08:40: nennt man Quantenkohärenz.

00:08:43: Und jetzt kommt der Kern der ganzen Sache und das ist das

00:08:47: didaktische Herz dieser Episode.

00:08:50: Es gibt nämlich drei grundverschiedene Arten, wie diese Wolke von

00:08:54: Möglichkeiten sich verhält.

00:08:56: Die Physiker haben dafür Buchstaben und die gehe ich jetzt mit euch einzeln durch.

00:09:03: Der erste Zustand heißt U. U steht für ungestörte Entwicklung.

00:09:10: Solange das System isoliert bleibt, bleibt die Wolke eine Wolke und sie entwickelt

00:09:16: sich vollkommen glatt, vorhersagbar, deterministisch, beschrieben durch

00:09:21: die berühmte Schrödinger-Gleichung.

00:09:24: Es kollabiert nichts und alle Möglichkeiten bleiben offen.

00:09:30: Der zweite Zustand heißt R. R für Reduktion, manchmal auch

00:09:37: SR für subjektive Reduktion.

00:09:41: Das ist der Moment, in dem die Wolke zusammenbricht.

00:09:45: Aus hier und dort wird plötzlich genau hier.

00:09:51: Und aus vielen Möglichkeiten wird eine Wirklichkeit.

00:09:56: Nach der klassischen Lehrmeinung, der Kopenhagener Deutung heißt es in dem

00:10:00: Paper, passiert das, sobald wir messen, beobachten oder das System mit seiner

00:10:07: lauten Umgebung in Kontakt kommt.

00:10:10: Und hier stockt Penrose dann.

00:10:12: Denn, und das finde ich ein sehr schönes Argument, mit purem Zufall

00:10:17: kann man kein Bewusstsein bauen.

00:10:20: Freier Wille, der auf Würfel beruht, ist kein freier Wille.

00:10:26: Das ist Beliebigkeit.

00:10:28: De-Determinismus auf der einen Seite, Zufall auf der anderen.

00:10:32: Und beides taugt nicht als Grundlage für bewusste Entscheidungen.

00:10:38: Penrose braucht noch was Drittes.

00:10:40: Etwas, das weder festlegt noch bloß zufällig ist.

00:10:44: Etwas, das er nicht berechenbar nennt.

00:10:50: Und das ist der dritte Zustand: OR, objektive Reduktion.

00:10:56: Das ist Penroses eigene neue Physik.

00:11:01: Die Idee ist, eine Superposition kollabiert nicht nur dann,

00:11:06: wenn jemand hinschaut.

00:11:07: Sie kollabiert irgendwann auch von ganz alleine, von selbst, ohne

00:11:11: Beobachter, ohne Umgebung, objektiv.

00:11:14: Ein Selbstkollaps.

00:11:17: Wann und warum von selbst?

00:11:22: Penrose sagt: Jeder der überlagerten Zustände hat seine

00:11:27: eigene Geometrie der Raumzeit.

00:11:30: Und wenn ein Teilchen hier und dort zugleich ist, dann krümmt seine Masse

00:11:36: die Raumzeit an zwei Orten gleichzeitig.

00:11:39: Und nach Einstein krümmt ja jede Masse die Raumzeit

00:11:45: Eine Superposition ist damit eine Überlagerung zweier leicht verschiedener

00:11:50: Raumzeitgeometrien und dieser Zustand ist physikalisch gesprochen instabil.

00:11:58: Ab einem bestimmten Grad der Trennung, abhängig davon, wie viel Masse wie

00:12:02: weit auseinanderliegt, hält die Natur diese Verbiegung dann nicht mehr aus

00:12:07: und das System muss sich entscheiden.

00:12:10: Es kollabiert von selbst in eine einzige Wirklichkeit und so

00:12:13: verhindert die Natur, dass sich die Welt in viele Welten aufspaltet

00:12:20: Ich versuch mal, 'ne rettende Analogie zu bauen und die steht auch

00:12:24: wortwörtlich so im Original Paper.

00:12:27: Denkt mal an radioaktiven Zerfall.

00:12:31: Ein instabiler Atomkern zerfällt nach einer charakteristischen Halbwertszeit.

00:12:38: Niemand muss den beobachten, niemand stößt den an.

00:12:42: Der Atomkern zerfällt von selbst zu einer nicht genau vorhersagbaren,

00:12:47: aber statistisch bestimmten Zeit.

00:12:51: Und genau so, sagt Penrose, kollabiert die überlagerte Raumzeit bei der

00:12:56: objektiven Reduktion von ganz alleine nach einer charakteristischen

00:13:02: Zeit und auch ohne Beobachter.

00:13:06: Das ist die ganze, zugegeben ziemlich komplizierte Physik,

00:13:09: die man dafür braucht.

00:13:11: Drei Zustände: U, also die Wolke bleibt, R, die Umgebung lässt die

00:13:17: Wolke zufällig zusammenbrechen und OR, sie bricht von alleine zusammen.

00:13:23: Nicht zufällig, sondern auf eine Weise, die weder festgelegt noch beliebig ist.

00:13:30: Nicht berechenbar

00:13:33: Und genau dieses OR, dieser Selbstkollaps, ist der Kandidat, den

00:13:38: Penrose für das Bewusstsein sucht.

00:13:40: Und jetzt fehlt nur noch eins: Ein Ort im Gehirn, an dem so was stattfinden könnte.

00:13:47: Und das ist die eigentliche Überraschung und der Twist, wie wir

00:13:53: von Quantenphysik zu Anästhesie kommen

00:13:56: Wenn man einen Ort für ein so empfindliches Quantenphänomen sucht,

00:14:01: dann gibt es da eine Wunschliste.

00:14:04: Hameroff und Penrose formulieren sechs Kriterien.

00:14:08: Der Ort sollte häufig vorkommen, er sollte funktionell wichtig sein und er

00:14:13: sollte eine regelmäßige kristallartige Struktur haben, weil Ordnung die

00:14:18: Voraussetzung für Kohärenz ist.

00:14:21: Und er sollte sich zeitweise von der Umgebung isolieren lassen.

00:14:26: Er sollte an Quantenereignisse koppeln und er sollte

00:14:30: Informationen verarbeiten können.

00:14:34: Membranen erfüllen einige von diesen Kriterien.

00:14:37: Die DNA erfüllt einige.

00:14:40: Synapsen erfüllen einige.

00:14:42: Aber es gibt eine Struktur, die erfüllt alle sechs Kriterien, nämlich

00:14:48: das Zytoskelett, genauer gesagt die Mikrotubuli des Zytoskeletts

00:14:55: Und jetzt müssen wir kurz die Zellbiologie neu justieren,

00:14:58: die wir alle mal gelernt haben.

00:15:01: Ich hab damals die Mikrotubuli als das Knochengerüst der Zelle abgespeichert, als

00:15:07: passives Stützwerk, als Transportschienen.

00:15:10: Und das ist so die Kernaussage von Hameroff und Penrose eine

00:15:16: wahrscheinlich dramatische Unterschätzung

00:15:20: Schauen wir's uns mal genauer an.

00:15:22: 'N Mikrotubulus ist 'n hohler Zylinder, fünfundzwanzig Nanometer

00:15:27: im Durchmesser und die Wand besteht aus dreizehn längslaufenden

00:15:31: Strängen, den Protofilamenten.

00:15:34: Und diese Stränge sind aufgebaut aus einem einzigen, immer

00:15:37: gleichen Baustein, dem Tubulin.

00:15:42: Das Tubulin ist ein Dimer, ein Doppelbaustein aus einem Alpha und

00:15:46: einem Beta Anteil, angeordnet in einem leicht verdrillten, regelmäßigen Gitter.

00:15:53: Jetzt kommt der entscheidende physikalische Trick.

00:15:56: Jedes Tubulin hat in seinem Inneren eine kleine unpolare

00:16:00: Nische, eine hydrophobe Tasche.

00:16:04: Und in dieser Tasche kann sich ein einzelnes Elektron aufhalten,

00:16:07: delokalisiert, mal mehr zum einen, mal mehr zum anderen Ende gezogen.

00:16:12: Und : Die Position dieses Elektrons ist gekoppelt an

00:16:17: die Form des gesamten Proteins

00:16:22: Elektronen so, Proteinzustand A, Elektronen anders, Proteinzustand B

00:16:31: Merkt ihr, was das bedeutet?

00:16:32: Es gibt jetzt was Binäres, was Digitales.

00:16:35: Wir haben jetzt ein Bit, einen Schalter mit zwei Zuständen, eins und null.

00:16:42: Und weil es ein Quantenschalter ist, kann er, solange er isoliert

00:16:47: ist, in der Superposition sein, nämlich A und B gleichzeitig.

00:16:54: Jetzt sind wir aber in einem Protein, und zwar in einem Protein, das

00:16:58: millionenfach in jedem Neuron vorkommt

00:17:01: Und diese Bausteine, die reden miteinander.

00:17:04: Über elektrostatische Kräfte beeinflusst jedes Tubulin seinen Nachbarn und

00:17:09: damit wird der Mikrotubulus zu 'nem winzigen Quantencomputer.

00:17:13: Die Informatiker nennen so was einen zellulären Automaten.

00:17:18: Einfache Bausteine, feste Nachbarschaftsregeln, ein gemeinsamer

00:17:22: Takt und dann entstehen komplexe wandernde Muster, die Informationen tragen.

00:17:29: Mathematisch ist bewiesen: So ein zellulärer Automat kann alles

00:17:34: berechnen, was berechenbar ist.

00:17:38: Und jetzt der Bogen, der für mich als Kliniker dann wichtig ist.

00:17:42: Ist das nicht einfach alles nur graue Theorie?

00:17:45: Nein, glaub ich nicht.

00:17:48: Es gibt handfeste Hinweise, dass das Zytoskelett mit Kognition zu tun hat,

00:17:54: ganz unabhängig von der Quantenfrage.

00:17:58: Die Langzeitpotenzierung, das ist unser bestes zelluläres Modell für

00:18:05: Lernen und Gedächtnis, hängt an einem Mikrotubulus-assoziierten

00:18:10: Protein, dem MAP2.

00:18:13: Zerstört man Mikrotubuli zum Beispiel mit Colchicin, kriegt man Lern-

00:18:19: und Gedächtnisdefizite, die wie bei einer Alzheimer-Demenz wirken.

00:18:25: Und bei Alzheimer selbst sind es die zerfallenen Mikrotubuli,

00:18:29: die berüchtigten Tau Tangles, die das Krankheitsbild prägen.

00:18:35: Das Zytoskelett ist also kein totes Gerüst.

00:18:38: Es ist mit Gedächtnis und mit Neurodegeneration verknüpft.

00:18:42: Und genau deshalb ist die Idee, dass hier auch was so Fundamentales wie

00:18:46: das Bewusstsein wohnen könnte, weniger abwegig, als es zunächst klingt.

00:18:52: Und jetzt fehlt nur noch das Wort, das der Theorie am Ende den Namen

00:18:56: gibt, nämlich die Orchestrierung

00:19:01: Erinnert euch noch mal an die Mikrotubulus-assoziierten Proteine, die

00:19:05: MAPs, MAP zwei, Lernen und Gedächtnis.

00:19:09: Bisher waren sie nur Verbindungsstücke und jetzt kriegen sie aber 'ne tragende Rolle.

00:19:15: Denn die MAPs docken an bestimmten Stellen an die Mikrotubuli an und wo sie

00:19:22: andocken, durchbrechen sie die Isolation.

00:19:25: Die legen fest, welche Tubuline frei in Superposition schwingen

00:19:29: dürfen und welche nicht.

00:19:32: Und damit werden die MAPs zu so was wie Dirigenten.

00:19:36: Die geben nicht die Musik vor, aber sie bestimmen den Rahmen, welche

00:19:40: Töne überhaupt möglich sind, welche Kollaps-Ergebnisse wahrscheinlich werden

00:19:47: In der Physik nennt man solche Ankerpunkte Nodes und weil dieser Selbstkollaps im

00:19:54: Gehirn nicht wild und zufällig abläuft, sondern durch die Maps und durch die

00:19:59: individuelle gelernte Struktur eurer eigenen Mikrotubuli dirigiert wird, geben

00:20:06: Hameroff und Penrose ihm seinen Namen, nämlich orchestrierte objektive Reduktion.

00:20:14: Orchestrated Objective Reduction, kurz Orch OR.

00:20:20: Jetzt kommt die Frage, an der die ganze Theorie überprüfbar wird.

00:20:25: Man kann nämlich ausrechnen, wann so ein Selbstkollaps stattfindet.

00:20:30: Ich kann das nicht vorrechnen, aber die Logik dahinter ist elegant

00:20:33: und die will ich euch geben.

00:20:36: Erinnert euch noch mal: Bei der objektiven Reduktion gilt, je

00:20:41: mehr Masse in Superposition ist, desto schneller der Kollaps.

00:20:46: Große Masse, kurze Zeit, kleine Masse, lange Zeit.

00:20:51: Das ist eine einfache umgekehrte Beziehung.

00:20:54: Sie folgt der Heisenbergschen Unschärferelation.

00:20:58: Man kann also fragen: Wie viele Tubuline müssen gemeinsam in

00:21:02: Superposition sein, damit der Kollaps nach einer bestimmten Zeit eintritt?

00:21:09: Und ich will ehrlich sein, hier liegt später auch einer der großen Kritikpunkte.

00:21:14: Hameroff und Penrose wählen zuerst die Zeit und sie greifen dafür auf die

00:21:22: Experimente von Benjamin Libet zurück, der gemessen hat, dass der Übergang

00:21:27: von der unbewussten zur bewussten Wahrnehmung ungefähr eine halbe Sekunde

00:21:33: dauert, fünfhundert Millisekunden.

00:21:36: Und diese Zahl setzen sie als die Kollapszeit an und

00:21:41: dann rechnen sie rückwärts.

00:21:43: Wie viele Tubuline braucht man, damit der Selbstkollaps genau nach

00:21:47: fünfhundert Millisekunden eintritt?

00:21:50: Und die Antwort und das ist 'ne grobe Größenordnung, keine Präzisionsmessung,

00:21:55: lautet ungefähr eine Milliarde Tubuline.

00:21:59: Zehn hoch neun Tubuline.

00:22:02: Ein Neuron enthält ungefähr zehn Millionen Tubuline.

00:22:07: Eine Milliarde Tubuline wären also, wenn sie vollständig

00:22:11: kohärent wären, etwa 100 Neuronen

00:22:16: Realistischer: Wenn nur ein kleiner Bruchteil pro Zelle mitschwingt,

00:22:22: sind es einige tausend Neuronen.

00:22:24: Und das ist bemerkenswert, weil genau in dieser Größenordnung,

00:22:28: tausende bis zehntausende Neuronen, liegen die Zellversammlungen, die

00:22:33: Neurowissenschaftler wie Hebb und Crick und Koch unabhängig davon als Einheit

00:22:39: bewusster Verarbeitung vermutet haben.

00:22:43: Und hier schließt sich jetzt der Kreis dieser Ideen der ganzen Theorie.

00:22:49: Jeder einzelne dieser orchestrierten Objective Reduction, Orch OR,

00:22:55: Kollaps-Situationen ist ein blitzartiges, unumkehrbares Ereignis.

00:23:01: Der Moment, in dem aus Möglichkeit Wirklichkeit wird.

00:23:06: Hameroff und Penrose sagen: „Das ist ein Jetzt, ein bewusster Augenblick und

00:23:14: das Bewusstsein, wie wir es erleben.

00:23:16: Dieser kontinuierliche Strom, der ist in Wahrheit vielleicht

00:23:20: gar nicht kontinuierlich, sondern eine Kaskade von Jetzt-Momenten.

00:23:28: Wie die Einzelbilder eines Films, die zur fließenden Bewegung verschmelzen.

00:23:33: Bewusstsein wäre dann keine Substanz, kein Ding, sondern eher so 'ne Frequenz,

00:23:42: ein Takt von Kollapsereignissen.

00:23:46: Und weil intensivere Reize schneller Kohärenz aufbauen,

00:23:51: kollabiert das System dann früher.

00:23:53: Das Modell erklärt damit sogar, warum ein intensiver Moment sich dichter anfühlt.

00:24:01: Und jetzt kommt der Teil, der uns Anästhesisten direkt betrifft.

00:24:06: Denn wenn Bewusstsein wirklich dieser Takt aus Quantenkollapsen ist, was

00:24:12: passiert , wenn ich eine Narkose einleite?

00:24:15: Und das ist eigentlich der Moment, für den Hameroff diese

00:24:19: ganze Theorie entwickelt hat.

00:24:22: Denn Hameroff ist so wie ich und ihr Anästhesist, Anästhesiologe.

00:24:28: Und wir Anästhesisten haben ein tolles und bis heute noch nicht vollständig

00:24:36: gelöstes Rätsel in unserem eigenen Fach.

00:24:40: Wir wissen ziemlich genau, dass Narkose das Bewusstsein ausschaltet, aber

00:24:46: wir wissen überraschend schlecht, wie

00:24:52: Hemmerhoffs Antwort ist jetzt bestechend direkt

00:24:58: Erinnert euch noch mal an die hydrophobe Tasche im Tubulin.

00:25:01: Diese kleine unpolare Nische, in der das Elektron delokalisiert sitzt

00:25:07: und den Quantenschalter ermöglicht.

00:25:10: Und Hameroff sagt: Genau dort binden Narkosegase oder Anästhetika.

00:25:16: Anästhetika sind nämlich ganz oft unpolare Moleküle und lieben

00:25:20: solche hydrophoben Taschen.

00:25:22: Und indem sie sich dort einnisten, verhindern sie die

00:25:26: Delokalisation des Elektrons.

00:25:28: Sie legen den Quantenschalter lahm.

00:25:30: Keine Superposition mehr, keine Kohärenz, keine Orch OR und damit

00:25:37: in diesem Modell kein Bewusstsein.

00:25:42: Narkose wäre dann also nichts anderes als das gezielte Stilllegen

00:25:46: dieses quantenmechanischen Mechanismus des Bewusstseins.

00:25:51: Und das Aufwachen wäre das Wieder-Einschalten.

00:25:55: Und ihr merkt, wie elegant das ist.

00:25:58: Die Theorie erklärt nicht nur das Bewusstsein, sondern sie erklärt

00:26:01: nerben-nebenbei auch gleich, was wir eigentlich jeden Tag im OP machen.

00:26:06: 2024 hat eine Arbeitsgruppe um Mike Weist am Wellesley College

00:26:10: ein Experiment veröffentlicht, das genau hier ansetzt: 'n Tierversuch.

00:26:16: Sie haben Ratten einen Wirkstoff gegeben, der die Mikrotubuli stabilisiert, das

00:26:22: Epothilon B. Und dann haben sie die Tiere narkotisiert mit dem Ergebnis,

00:26:29: dass die Ratten mit den stabilisierten Mikrotubuli deutlich länger brauchten,

00:26:34: um das Bewusstsein zu verlieren.

00:26:36: Und der Effekt war groß und statistisch robust.

00:26:39: Und die Autoren haben das so interpretiert, dass wenn ein Eingriff

00:26:45: an den Mikrotubuli die Narkosewirkung verzögert, dann wirkt die Narkose

00:26:51: offenbar über diese Mikrotubuli.

00:26:54: Genauso wie es dieses OR, Orch OR vorhersagt.

00:27:00: Und jetzt muss ich, gerade weil das so verführerisch gut passt, ehrlich sein und

00:27:05: das leitet direkt zum Kassensturz über.

00:27:09: Denn es gibt eine viel einfachere klassische Erklärung für genau denselben

00:27:13: Befund, ganz ohne Quantenphysik.

00:27:18: Mikrotubuli sind die Transportschienen, über die GABA-A-Rezeptoren an

00:27:23: die Zellmembran gebracht werden.

00:27:26: Und Narkosegase wie Isofluran oder andere Anästhetika wirken vor allem

00:27:33: über eben genau diese GABA-A-Rezeptoren.

00:27:37: Und wenn ich das Zytoskelett stabilisiere, verändere ich möglicherweise schlicht

00:27:41: die Rezeptordichte an der Synapse.

00:27:44: Und auch so verzögert sich die Wirkung, ganz ohne dass wir auch nur einen

00:27:49: einzigen Quanteneffekt im Spiel haben.

00:27:53: Und der Befund aus der Arbeitsgruppe von Mike Wiest mit den Ratten,

00:27:57: der passt jetzt eben zu beiden Deutungen, Quanten und klassisch.

00:28:03: Ich hab euch jetzt 'ne halbe Stunde lang eine wunderschöne,

00:28:07: geschlossene, elegante Theorie erläutert oder versucht zu erklären.

00:28:13: Und gerade weil die so verführerisch ist, braucht es einen kritischen Check.

00:28:20: Denn so 'ne große Idee erkennt man vielleicht auch daran, dass

00:28:24: sie 'ne ehrliche Prüfung aushält.

00:28:29: Und es gibt 'nen großen Kritiker, der heißt Max Tegmark, Physiker.

00:28:35: Der hat im Jahr 2000 ein Argument gehabt, das im Kern einfach, aber

00:28:42: vernichtend gegenüber dieser Theorie ist.

00:28:46: Quantenkohärenz ist extrem empfindlich.

00:28:50: Die braucht Kälte, Stille, Isolation und in den Laboren, in denen

00:28:55: Quantencomputer entwickelt werden oder arbeiten, wird nah am absoluten

00:29:00: Temperaturnullpunkt gearbeitet.

00:29:04: Aber mein Gehirn ist warm, feucht und im physikalischen Sinn

00:29:10: betrachtet ohrenbetäubend laut.

00:29:14: Tegmark hat durchgerechnet, wie lange eine Superposition in den

00:29:18: Mikrotubuli überleben könnte.

00:29:21: Und sein Ergebnis: ungefähr zehn hoch minus 13 Sekunden, also ein

00:29:28: Zehntel einer Billionstel Sekunde.

00:29:33: Erinnert euch?

00:29:36: Hameroff und Penrose, die Theorie dort braucht 500 Millisekunden

00:29:44: Das ist der Unterschied wie zwischen 'nem Wimpernschlag

00:29:47: und dem Alter des Universums.

00:29:50: Und wenn Tegmark recht hat, dann ist die Theorie tot, bevor sie angefangen hat

00:29:56: Zwei Jahre später, 2002, kam eine Erwiderung, unter anderem von

00:30:04: Hameroff selbst, diesmal mit den Physikern Hagan und Tuszynski.

00:30:10: Und ihr Vorwurf war, dass Tecmark gar nicht das echte Orch OR Modell

00:30:15: gerechnet habe, sondern 'ne falsche Variante und dabei zusätzlich

00:30:19: Parameter falsch angesetzt habe.

00:30:22: Wenn man das korrekt rechnet, komme man nur auf zehn hoch minus fünf bis

00:30:27: zehn hoch minus vier Sekunden mit zusätzlichen Schutzmechanismen wie

00:30:33: Wasser um die Mikrotubuli oder 'ner Gelschicht vielleicht noch länger

00:30:42: Das wäre ein gewaltiger Sprung nach oben, aber, und das muss man auch

00:30:45: klar sagen, immer noch deutlich kürzer als die geforderte halbe

00:30:50: Sekunde, die 500 Millisekunden.

00:30:53: Die Lücke ist geschrumpft, aber sie ist nicht geschlossen

00:30:57: Und was ist der Stand heute?

00:30:59: Vielleicht, wenn man's optimistisch betrachtet,

00:31:02: Unentschieden, aber in Bewegung

00:31:06: Mhm, und 2022 hat Penrose noch eingeräumt, dass die ursprüngliche Theorie, und

00:31:13: jetzt kommt 'n Zitat: „Rough around the edges" sei, also an den Rändern

00:31:18: noch 'n bisschen rau und unfertig.

00:31:20: Und auf der anderen Seite häufen sich die Befunde, dass es überhaupt Quanteneffekte

00:31:28: im warmen biologischen System gibt, zum Beispiel in der Photosynthese.

00:31:35: 2024 konnte 'ne Gruppe um Babcock echte kollektive Quantenoptik, Superradianz,

00:31:43: in den Tryptophan-Netzwerken der Mikrotubuli bei Raumtemperatur nachweisen.

00:31:51: Aber, und den Satz bitte ich euch auch mitzunehmen, weil er das häufigste

00:31:57: Missverständnis in der populären Berichterstattung entlarvt: Der Nachweis,

00:32:03: dass es in Mikrotubuli Quanteneffekte gibt, ist nicht der Nachweis, dass diese

00:32:10: Quanteneffekte das Bewusstsein erzeugen.

00:32:13: das mit dem Bewusstsein ist eben eine der größten offenen Fragen der Wissenschaft.

00:32:18: Zwischen beiden liegt ein Abgrund, 'ne Schlucht, die bisher noch

00:32:22: nicht überbrückt werden konnte.

00:32:26: Das ist wie wenn man Wasser auf 'nem fernen Planeten findet,

00:32:29: heißt es noch nicht, dass es dort außerirdisches Leben gibt.

00:32:33: Und wo lässt uns das jetzt?

00:32:36: Der Diskurs hat sich verschoben von einem „Es ist kategorisch unmöglich" hin zu

00:32:42: einem „Es ist empirisch untersuchbar".

00:32:45: Und das ist vielleicht die stärkste Eigenschaft von diesem

00:32:52: orchestrierten OR überhaupt.

00:32:55: Sie macht konkrete, prüfbare Vorhersagen über Narkose, über Kohärenzzeiten

00:33:03: Und sie ist falsifizierbar.

00:33:05: Das ist auch wichtig.

00:33:07: Und das ist mehr, als man von vielen konkurrierenden Bewusstseinstheorien

00:33:12: sagen kann, die so vage bleiben, dass man sie überhaupt nicht widerlegen kann.

00:33:17: Und im Sinne von Karl Poppers ist eine kühne, widerlegbare Theorie einer

00:33:24: unangreifbaren allemal vorzuziehen

00:33:27: Jetzt sind wir am Ende dieser Reise in den Sommerferien 2026.

00:33:33: Ob diese Theorie von Hameroff und Penrose in 20 Jahren noch

00:33:38: als geniale Vorwegnahme oder als eleganter Irrtum gilt, weiß ich nicht

00:33:46: Aber ich hätte noch drei Gedanken für den Rest der Sommerferien.

00:33:50: Erstens: Die Frage ist manchmal wertvoller als die Antwort.

00:33:55: Selbst wenn die Theorie falsch ist, zwingt sie uns, präzise zu

00:33:59: benennen, was die klassischen Modelle eben nicht erklären können.

00:34:04: Das innere Erleben, das ganz am Anfang beschriebene harte Problem.

00:34:10: Und diese Schärfung allein ist vielleicht schon ein Gewinn.

00:34:14: Zweitens

00:34:17: Bewusstsein könnte ein Prozess sein, kein Gegenstand.

00:34:22: Und die Idee vom bewussten Jetzt als einer Frequenz von Ereignissen, als Takt

00:34:28: statt als Ding, ist auch unabhängig von der Quantenphysik 'n Perspektivwechsel.

00:34:34: Vielleicht ist Bewusstsein weniger ein Ort im Gehirn als ein Rhythmus.

00:34:42: wir Anästhesisten sind näher an diesem Rätsel als fast alle anderen Disziplinen.

00:34:48: Wir schalten das Bewusstsein reversibel und reproduzierbar aus und wieder an.

00:34:54: Jeden Tag, mehrmals.

00:34:58: Welche Theorie am Ende auch gewinnt, die Antwort wird auch

00:35:02: bei uns in den OP-Sälen gesucht.

00:35:05: Und damit zurück zum Anfang, zu dem Patienten, den wir in den Schlaf

00:35:10: legen und Stunden später zurückholen.

00:35:14: Er macht die Augen auf und er ist wieder da.

00:35:19: Und ich finde, es lohnt sich, jeden Tag darüber auch ein bisschen zu staunen.

00:35:25: Das war's mit der heutigen Episode vom Young Urban Anesthesiologists Podcast.

00:35:31: Und wenn euch diese etwas andere Folge gefallen hat, dann teilt sie

00:35:38: vielleicht mal mit jemandem, der auch gern über so große Fragen nachdenkt.

00:35:41: Die Quellen von Hameroff und Penrose bis zu den aktuelleren Experimenten

00:35:46: aus 2024 schick ich wieder in die Shownotes und wünsche euch schöne Ferien.

00:35:53: Bleibt neugierig und bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

Der Podcast aus der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Göttingen. Wir berichten über Aktuelles aus Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerzmedizin. Manchmal sprechen wir auch einfach über Dinge, die uns interessieren.
"Young Urban Anesthesiologists", kurz "YUAN" referenziert das Weiterbildungsformat der Abteilung, auch wenn wir weder besonders jung noch urban sind.

CME-Fortbildungspunkte für das Hören des Podcasts können über unsere Homepage beantragt werden.

von und mit Ingmar Finkenzeller (Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Göttingen)

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